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	<title>Finanz Magazin</title>
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	<description>Finanzen endlich verständlich!</description>
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		<title>Wenn Banken grundlos die Herausgabe des eigenen Geldes verweigern</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4770.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 05:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sparen & Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 1959 wurden von einem vorsorglichen Vater 100.000 Mark angespart und bei der Dresdner Bank in Solingen deponiert. Vom Vater für den Sohn, für spätere Zeiten. Bis heute dürfte das Guthaben bereits 300.000   Euro betragen &#8211; Zins und Zinseszins machen es möglich. Doch dieser Zeitraum war der Bank zu lange, so soll das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4783" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4770.htm/gilly-berlin" rel="attachment wp-att-4783"><img class="size-medium wp-image-4783" title="gilly berlin" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/07/gilly-berlin-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Wie alt darf ein Sparbuch werden? Quelle: flickr.com/gilly berlin</p>
</div>
<p><strong>Im Jahre 1959 wurden von einem vorsorglichen Vater 100.000 Mark angespart und bei der Dresdner Bank in Solingen deponiert. Vom Vater für den Sohn, für spätere Zeiten. Bis heute dürfte das Guthaben bereits 300.000   Euro betragen &#8211; Zins und Zinseszins machen es möglich. Doch dieser Zeitraum war der Bank zu lange, so soll das Sparbuch aufgrund seines Alters &#8220;nicht echt&#8221;, dasselbige einfach &#8220;zu alt&#8221; gewesen sein. Man verweigerte die Herausgabe. </strong></p>
<p>Nach seinem Tod hinterließ der Vater alles Vermögen seiner Frau und Mutter des nunmehr Berechtigten. Diese ließ es still und heimlich in der Schublade liegen, wodurch seine Existenz dem nunmehrigen Inhaber erst jetzt zur Kenntnis gelangte. Der Sohn staunte nicht schlecht, als er in eine Filiale der Dresdner Bank nach dem aktuellen Stand des Guthabens fragte und die Mitarbeiter kurzerhand auf die &#8220;Ungültigkeit des Sparbuches&#8221; verwiesen hatten.</p>
<p>Immerhin habe man so ein altes Sparbuch noch nie gesehen. Grund genug, die Herausgabe zu verwehren. Der Besitzer wandte sich an die Rechtsanwaltskanzlei Haas &amp; Haas. Diese beauftragte zum Nachweis die Erstellung eines  Gutachtens. Es bescheinigt dem 53 Jahre alten Dokument die Echtheit, zumal die Kugelschreiberpaste und Farbtinte bereits seit 1955 hergestellt wurden. Das Erstgericht sah keinen Anlass für Zweifel und ordnete die Auszahlung an &#8211; die Dresdner Bank, mittlerweile Commerzbank, ging in Berufung.</p>
<h2>Berufung aufgrund mangelnder Zeichnungsberechtigung der ausstellenden Mitarbeiter</h2>
<p>Dieses Urteil aber wollte man nicht hinnehmen und gab an, die beiden damals unterzeichnenden Mitarbeiter der Dresdner Bank wären schlicht nicht berechtigt gewesen oder es habe sie gar nie gegeben. Die <a href="http://www.hmdj.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/nav/f35/f356f168-2180-411a-eb6d-f144e9169fcc,04051596-ad85-e21d-0648-71e2389e4">zweite Instanz</a> sprach der Existenz eines echten Sparbuches aber eine derart hohe Beweisfunktion zu, dass diese nicht ohne weitere Fakten zu erschüttern sei. Lediglich deshalb, weil die Bank keine Unterlagen oder Aufzeichnungen über die Existenz des Guthabens führte, könne man nicht von Ungültigkeit ausgehen. Eine &#8220;Verjährung&#8221; als solche kann bei einem Sparbuch nicht in Frage kommen.</p>
<p>Das Landesgericht ließ eine Revision zum BGH grundsätzlich zu, doch dürfte es dem Geldinstitut klar geworden sein, keine auch nur halbwegs vernünftigen Argumente für seine Haltung angeben zu können. Die Frist ist nunmehr verstrichen und nun sind ordentliche Berechnungen anzustellen, auf welche Summe die einstigen 100.000 Mark mittlerweile angewachsen sind. Schätzungen belaufen sich auf mittlerweile 300.000 Euro.</p>
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		<title>4000 Prozent Effektivzins und das Geschäft blüht</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4701.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 04:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kredit & Finanzierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Prinzip ist einfach: Wer keine Bonität mehr aufweist, um bei der Hausbank im Notfall etwas locker zu machen, bedient sich der Beleihung seines Autos, Fernsehers oder der Lebensversicherung.  Die Zinshöhe ist freilich horrender Natur. Eine Schufa-Anfrage ist dabei nicht notwendig. Hinterfragt werden die Höhe der Zinsen und Gebühren nicht &#8211; wer tatsächlich darauf angewiesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4758" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4701.htm/ell-brown-3" rel="attachment wp-att-4758"><img class="size-medium wp-image-4758" title="ell brown" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/ell-brown1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Wucher oder Chance? Payday Lender in der BRD - Quelle: flickr.com/ell brown</p>
</div>
<p>Das Prinzip ist einfach: Wer keine Bonität mehr aufweist, um bei der Hausbank im Notfall etwas locker zu machen, bedient sich der Beleihung seines Autos, Fernsehers oder der Lebensversicherung.  Die Zinshöhe ist freilich horrender Natur. Eine Schufa-Anfrage ist dabei nicht notwendig. Hinterfragt werden die Höhe der Zinsen und Gebühren nicht &#8211; wer tatsächlich darauf angewiesen wird, greift dankbar nach jedem Strohhalm. Denn in manchen Situationen ist es noch der günstigere Weg: Etwa wenn man rasch die KFZ-Versicherung bezahlen muss, damit der Vertrag nicht gekündigt wird, diverse Gläubiger eine letzte Frist vor der noch viel teureren Klage einräumen oder wenn die letzten Tage vor dem Eintreffen des Gehalts dem Kühlschrank gähnende Leere bescheren. Nun geht es auch ohne Belehnung von Gütern: Payday Lender versorgen den Konsumenten nun auch ohne Sicherstellungen &#8211; der Preis dafür ist hoch.</p>
<h2>Direktüberweisung an Energieversorger</h2>
<p>Das Geschäft blüht &#8211; in Großbritannien häufen sich die Kredithaie auf legalem Weg und fanden ihren Einzug schon länger auch bei uns. Mit<a href="https://www.wonga.com/"> Wonga</a> erhielt England einen Anbieter mehr, der Leben auf Pump zur erfolgreichen Geschäftsidee mit der Bezeichung &#8220;PaydayLender&#8221; etablieren konnte. Laut der <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kredithaie-in-grossbritannien-mehr-als-4000-prozent-effektiver-jahreszins-11588535.html">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a> ging dieser Trend aus der Krise hervor &#8211; gerade in Großbritannien sind die meisten verschuldeten Privathaushalte zu finden. Ein Viertel der englischen Insolvenzen betrifft junge Menschen zwischen 25 und 34 Jahren. Mit einem Eingreifen zögert der Staat allerdings, weil er befürchtet damit unkontrollierbaren privaten &#8220;Kredithaien&#8221; Zulauf zu bescheren.</p>
<p>In Deutschland soll es von manchem Anbieter für Erstkunden nicht mehr als 200 Euro geben, höhere Beträge seien erst in der Folge möglich. Deren Zielgruppe ist eindeutig: So bietet man den Kunden an, das Geld auch gleich direkt an den Energie-Versorger zu überweisen. Wer befürchtet, eine Sperre zu erhalten, erwägt auch die Inanspruchnahme dieser Anbieter. 750 Prozent werden gerne in Kauf genommen. Für die Überweisung an Dritte beträgt der Zuschlag noch einmal 20 Euro. Manchmal muss es eben schnell gehen. Auch unter &#8220;Kredit per SMS&#8221; bekannt, setzen die Anbieter auf Kunden, welche solche Merkmale erfüllen, unter enormen Druck zu stehen: Für Express-Auszahlungen wird extra kassiert. Den Anlegern in dieses Modell werden sehr hohe Renditen in Aussicht gestellt.</p>
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		<title>Wirtschaftskrise als Friedensstifter</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4653.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 07:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Globale Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wem der Begriff des &#8220;Weltfriedensindex&#8221; noch neu ist, kann sich heute dennoch ganz einfach immer ein aktuelles Bild davon machen: Der &#8220;Global Peace Index&#8221; wird seit sechs Jahren regelmäßig eruiert und verarbeitet die wesentlichen Faktoren von 158 Staaten in eine aussagekräftige, vergleichende Bewertung des friedvollen Umgangs miteinander und erhebt damit gleichzeitig auch sein Gegenteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4696" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4653.htm/peace" rel="attachment wp-att-4696"><img class="size-medium wp-image-4696" title="peace" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/peace-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Nicht nur Frieden kostet Geld - Quelle: flickr.com / WEB-NTV</p>
</div>
<p>Auch wem der Begriff des &#8220;Weltfriedensindex&#8221; noch neu ist, kann sich heute dennoch ganz einfach immer ein aktuelles Bild davon machen: Der &#8220;Global Peace Index&#8221; wird seit sechs Jahren regelmäßig eruiert und verarbeitet die wesentlichen Faktoren von 158 Staaten in eine aussagekräftige, vergleichende Bewertung des friedvollen Umgangs miteinander und erhebt damit gleichzeitig auch sein Gegenteil. Eines wird dabei dank dem <a href="http://economicsandpeace.org/">Institute for Economics and Peace</a> (IEP) zur Gewissheit: Die Abschätzung der Tendenzen des Weltfriedens und die einzelnen lokalen Risiken.</p>
<p>Berechnet wird außerdem, wie viel Geld die unfreundlichen Aktivitäten jeweils verschlungen haben: Wäre die Welt in der letzten Erhebungsperiode vollkommen friedlich gewesen, hätte ihr dies neun Billionen US-Dollar erspart. Damit handelt es sich um die Summe von Deutschlands und Japans Volkswirtschaft zusammen.</p>
<h2>Weniger Geld für Militär dank Finanzkrise</h2>
<p>Neben der <a href="http://www.visionofhumanity.org/">detaillierten Auswertung</a> der Regionen, welche zuletzt einen Rückgang an kriegerischen Handlungen verzeichnete, wird freilich auch nach den Ursachen gesucht. Und manchmal lassen sich die komplexesten Angelegenheiten auf einen äußerst einfachen Nenner bringen: Laut den Verfassern der Studie kam es schlicht zu weniger Investitionen ins Militär. Dies sei eine der &#8211; auch einmal positiven &#8211; Auswirkungen der Finanzkrise. Ob dieser Entwicklung auch ein nachhaltiger Effekt auf den Weltfrieden beikommt, darf einmal dahingestellt werden &#8211; Fakt ist aber: Das Drehen der Gewaltschraube zeigt in seiner Tendenz nach unten. Und das zum ersten Mal, nachdem die beiden vergangenen Jahre einen Anstieg verzeichnet hatten.</p>
<p>Steve Killilea, der Vorsitzende und Gründer von IEP, berichtete von der auffallenden Kontinuität bei beiden Extremen: Länder, welche sich als besonders friedlich ausweisen und diejenigen, welche die schlechtesten Ratings dabei erhielten, sind in ihrer Haltung auch beharrlich. Ihr einmal erreichter Level veränderte sich seither kaum. Bei den Spitzen der Negativ-Rekorde sind Nordafrika sowie der Nahe und Mittlere Osten zu nennen. Hierfür wird der &#8220;Arabische Frühling&#8221; verantwortlich gemacht. Die Asien-Pazifik-Region verbesserte seine Position,  während Syrien aufgrund seines Bürgerkriegs 30 Plätze einbüßen musste.</p>
<p>Seit Beginn der Auswertungen hält sich Westeuropa in den besten Rängen. Island gilt dabei als der friedlichste Staat &#8211; als der unsicherste innerhalb der Europäischen Union wird Zypern, gefolgt von Griechenland, genannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sicherheit, Leistung und Stabilität: Verwandte Faktoren von Nachhaltigkeit und Bonität gleichermaßen</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4643.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jun 2012 14:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sparen & Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Und es bewahrheitet sich doch &#8211; zumindest nach Ansicht von Oekom Research, einer weltweit tätigen Nachhaltigkeits-Rating Agentur mit Sitz in München: Ohne nachhaltige Aspekte hat es auch die Bonität schwer. Seit 1993 widmet sich das Unternehmen nachhaltigen Anlageprodukten sowie der Entwicklung und Etablierung von Umwelt-Ratings. Stabilität braucht vernünftiges Nachhaltigkeitsmanagement Die Bewertungen von Okoem Research gelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4667" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4643.htm/2839753683_5a975cf54c" rel="attachment wp-att-4667"><img class="size-medium wp-image-4667" title="2839753683_5a975cf54c" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/2839753683_5a975cf54c-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ein starkes Fundament muss nachhaltig sein - Quelle: flickr.com/DHausBT</p>
</div>
<p><strong>Und es bewahrheitet sich doch &#8211; zumindest nach Ansicht von <a href="http://www.oekom-research.com/">Oekom Research</a>, einer weltweit tätigen Nachhaltigkeits-Rating Agentur mit Sitz in München: Ohne nachhaltige Aspekte hat es auch die Bonität schwer. Seit 1993 widmet sich das Unternehmen nachhaltigen Anlageprodukten sowie der Entwicklung und Etablierung von Umwelt-Ratings.</strong></p>
<h2>Stabilität braucht vernünftiges Nachhaltigkeitsmanagement</h2>
<p>Die Bewertungen von Okoem Research gelten als begehrte Expertisen. Die Aspekte der Nachhaltigkeit sind identisch mit denjenigen, welche die Zukunft positiv gestalten, lautet heute aber auch der Tenor generell. Die Angebote der Anlageformen in nachhaltige Produkte korrelieren positiv mit der wirtschaftlichen Lage eines Staates oder eines Unternehmens- so diese vernünftiges Nachhaltigkeitsmangement forcieren, drückt sich dies auf die eigene Stabilität aus. Ein messbarer Einfluss auf die Staatsanleihen ist gegeben.</p>
<p>Von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sind bekannterweise die europäischen Südstaaten, wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien. Im Länder-Ranking von Oekom erhielten sie auffallend schlechte Bewertungen. Denn nur jene Staaten, die in erneuerbare Energien investieren, die eine zeit- und zukunftsgemäße Infrastruktur erarbeiten und welchen die Presse- und Meinungsfreiheit ein Anliegen ist, gelten auch als stabile Garanten für Leistung, Sicherheit und Stabilität &#8211; und das sind auch jene Faktoren, die für die Bonität verantwortlich sind.</p>
<p>Wer noch mit Hinweis auf China keinen zwingenden Zusammenhang zwischen Demokratie und erfolgreicher Wirtschaftspolitik feststellen konnte, hält sich heute mit seinen Ansichten bereits im Hintergrund. Dies drückt sich auch im Verhalten der Investmentgesellschaften aus: Die Bewertungen der großen Rating-Agenturen werden nicht mehr als der Weisheit letzter Schluss wahrgenommen, sondern eher kritisch reflektiert. Man liebäugelt allgemein viel mehr mit nachhaltigen Produkten und erkennt hinter den traditionellen Ratings eine gewisse unprofessionelle Betrachtungsweise. Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland liegen im nachhaltigen Ranking vorne.</p>
<p>Reto Niggli, Fondsmanager des Schweizer Investmenthauses<a href="http://www.swisscanto.ch/ch/de/index.html"> Swisscanto</a>, betont die große Nachfrage von nachhaltigen Anleihen und bescheinigt dem Wachstum dieser Anlageformen hohe Chancen. Die Bedeutung von Nachhaltigkeit in einer Firmenphilosophie steht seiner Erfahrung nach im Zentrum des Bewusstseins der Emittenten. Wer als Staat im Zusammenhang mit problematischen Gegebenheiten im demokratischen Kontext auffällig wird, wird demnach eher gemieden &#8211; jedenfalls aber gehört bei der Einbeziehung ein sorgfältiges Abwägen sowie Erfahrung und auch Fingerspitzengefühl dazu. Die Nichteinhaltung der Menschenrechte gilt jedenfalls als Zeichen von Instabilität und das drückt sich in der Bonität aus.</p>
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		<title>Deutsche Millionäre werden mehr &#8211; Armutsbericht nicht veröffentlicht</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4545.htm</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 05:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen & Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Friede]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mehr als eine Million Dollar besitzt, wird anhand einer alljährlichen statistischen Erfassung von Boston Consulting Group, BCG, einer in 42 Staaten vertretenen Unternehmensberatung, erhoben. Die Anzahl derjenigen in Deutschland wächst demnach &#8211; trotz Auswirkungen der Wirtschaftskrise &#8211; rasant an. Deutschland steht in der Anzahl seiner Millionäre bei einem weltweiten Vergleich an fünfter Stelle: 345.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4567" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4545.htm/ernie-else" rel="attachment wp-att-4567"><img class="size-medium wp-image-4567" title="ernie.else" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/ernie.else_-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Welchen Weg geht Deutschland? Quelle: flickr.com / ernie.else</p>
</div>
<p><strong>Wer mehr als eine Million Dollar besitzt, wird anhand einer alljährlichen statistischen Erfassung von <a href="http://www.bcg.at/">Boston Consulting Group</a>, BCG, einer in 42 Staaten vertretenen Unternehmensberatung, erhoben. Die Anzahl derjenigen in Deutschland wächst demnach &#8211; trotz Auswirkungen der Wirtschaftskrise &#8211; rasant an.</strong></p>
<p>Deutschland steht in der Anzahl seiner Millionäre bei einem weltweiten Vergleich an fünfter Stelle: 345.000 Haushalte sind es, die hierzulande mehr als 807.000 Euro, entweder in bar, Wertpapieren oder Fonds, ihr Eigen nennen dürfen. Seit dem Vorjahr handelt es sich um einen Anstieg von 8 Prozent. Nur die Vereinigten Staaten, Großbritannien, China und Japan weisen über eine noch höhere Dichte an Millionären auf. Vergleicht man darunter die Summen der Reichsten, konkret denjenigen, welchen mehr als 100 Millionen Dollar zur Verfügung stehen, nehmen die Deutschen bereits Platz 3 ein. Deren Anzahl stagniert allerdings.</p>
<p>Der Trend in den zur Zeit geschwächten Staaten, wie Italien oder Spanien, zeigt sich auch bei der Anzahl ihrer reichen Haushalte: Dort geht es in die andere Richtung. China und Indien hingegen produzieren stetig neue Millionäre. Singapur scheint sich als Zentrum für Reiche entwickeln: 17 Prozent der Einwohner entsprechen dort den Kriterien des Millionärs. Qatar mit 14 Prozent und Kuweit mit 12 Prozent stehen knapp vor der Schweiz. Westeuropa hingegen bekommt spürbar auch bei diesen Werten die Folgen der Wirtschaftskrise zu spüren.</p>
<h2>2,5 Millionen deutsche Kinder in Armut: Armutsbericht vor den Wahlen hinausgezögert</h2>
<p>Alle vier Jahre hat die Deutsche Bundesregierung seit dem Jahr 2000 einen Reichtums- und Armutsbericht zu erarbeiten. Der Dritte wäre somit heuer, noch 2012, fällig. Dabei werden auch die Erfassung von Zusammenhängen und Erklärungen für die Entwicklung der letzten vier Jahre erwartet &#8211; zumindest aber bildet diese Analyse die Basis für eine weitere Auseinandersetzung. Laut UNICEF leben 2,5 Millionen deutsche Minderjährige in Armut, was den regelmäßigen Verzicht an Mahlzeiten oder minimaler Freizeitgestaltung für sie bedeutet.</p>
<p>Auch der Staat selber hat immer mehr zu kämpfen. Hier kann nur die Politik ein weiteres Auseinanderklaffen verhindern, um das gewohnte soziale Gefüge aufrecht zu erhalten. Gabrielle Hiller-Ohm <a href="http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=77275">befürchtet</a>, dass der erwartete Bericht vor den Wahlen zum Bundestag nicht mehr veröffentlicht wird. In diesem Fall könnte der Wähler das Ergebnis der Arbeit der Bundesregierung nicht gänzlich beurteilen und diese Entwicklung in seine Wahlentscheidung folglich nicht miteinbeziehen.</p>
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		</item>
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		<title>Rechte der Anleger auch per Gesetz gestärkt: Am 1. Juni 2012 trat Reform in Kraft</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4509.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 09:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sparen & Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sogenannten &#8220;Graumarktprodukte&#8221; machten es ihren Anbietern einfach, nach Goodwill zu verfahren. Denn sie waren kaum zu kontrollieren: Beteiligungen an geschlossenen Immobilien- oder Schiffsfonds, häufig als Kommanditgesellschaft ausgestaltet, oder ähnlich konstituierte Modelle waren von der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nicht umfasst. Nun aber, konkret seit dem 01.06.2012, ist es möglich, auch diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4526" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4509.htm/5475027912_51997e3c6f-1" rel="attachment wp-att-4526"><img class="size-medium wp-image-4526" title="5475027912_51997e3c6f (1)" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/5475027912_51997e3c6f-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Änderungen zum Schutz der Anleger mit 1. Juni ´12 - Quelle: flickr.com / Images_Of_Money</p>
</div>
<p><strong>Die sogenannten &#8220;<a href="http://www.kapitalmarktrecht-im-internet.eu/de/Rechtsgebiete/Kapitalmarktrecht/Artikelgesetze/204/VermAnlG.htm">Graumarktprodukte</a>&#8221; machten es ihren Anbietern einfach, nach Goodwill zu verfahren. Denn sie waren kaum zu kontrollieren: Beteiligungen an geschlossenen Immobilien- oder Schiffsfonds, häufig als Kommanditgesellschaft ausgestaltet, oder ähnlich konstituierte Modelle waren von der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nicht umfasst. Nun aber, konkret seit dem 01.06.2012, ist es möglich, auch diese Angebote auf ihre Kohärenz, Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit überprüfen zu lassen. </strong></p>
<h2>Auf Anfrage: kontrollierte Verkaufsprospekte</h2>
<p>Auf Verlangen des Kunden müssen von den Anbietern ab Juni die Informationsblätter auf die oben genannten Kriterien überprüft werden können. Diese haben zwingend alle Angaben zu enthalten, welche nicht nur exakten Einschätzung des Angebotes, sondern auch des Emittenten hinsichtlich der Zuverlässigkeit notwendig sind. Vertreter von &#8220;Graumarktprodukten&#8221; müssen Kurzinformationen ihrer Offerte beilegen (&#8220;Beipackzettel&#8221;), welche ein aussagekräftiges Exposé der Chancen, aber auch deren Risikos zu beinhalten haben. Diese sind in bis zu drei DIN A4-Seiten verständlich aufzubereiten. Die Idee an sich ist nicht neu: Anbote regulierter, nicht offener Investmentfonds, waren schon vorher auf diese Weise zu gestalten. Die Emittenten der Anlagen haben verpflichtend Jahresabschlüsse zu erstellen. Diese sind überprüfen zu lassen.</p>
<p>Auch bei den Fristen schlug der Gesetzgeber einen besseren Weg für die Anleger ein: Die Frist bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wird auf drei Jahre verlängert. Gerade bei mangelhaften &#8211; oder erst gar nicht vorhandenen &#8211; Prospekten war man häufig nach einem Jahr chancenlos.</p>
<p>Im selben Gesetz, allerdings erst mit einer Wirksamkeit vom 01.01.2013, wird die Zulassung unserer künftigen Finanzanlagen-Vermittler auf neue Beine gestellt: Der zwingende Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, eine neue Sachkundeprüfung sowie eine öffentliche Registrierung werden künftig die Voraussetzungen darstellen, welche der Anwärter zu erbringen hat &#8211; zumindest in Deutschland. Also sollte man dennoch im Internet die Augen vorsichtig sein. Häufig verwenden Anbieter deutsch klingende Namen und haben jedoch ihren Sitz außerhalb des Staatsgebietes.</p>
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		<title>Schadenersatzforderung gegen Deutsche Bank bei Harvest Swap erfolgreich</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4446.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 03:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sparen & Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal mangelnde Aufklärung über spezifische Risiken ist der Vorwurf an den Anbieter einer Geldanlage, der diesem &#8211; hier der Deutschen Bank &#8211; teuer zu stehen kommt. Die Verluste des Kunden samt Nebenkosten sind zu erstatten. Beim gegenständlichen Produkt, Harvest Swap, wurden schon vor einigen Jahren von Verbraucherschutzorganisationen und Rechtsanwälten Warnungen laut. Dieses Angebot entsprach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4476" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4446.htm/2157854271_d19c31b0e8" rel="attachment wp-att-4476"><img class="size-medium wp-image-4476" title="2157854271_d19c31b0e8" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/2157854271_d19c31b0e8-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Interessenskonflikt der Deutschen Bank bei Harvest Swap- Quelle: flickr.com / wfabry</p>
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<p><strong>Wieder einmal mangelnde Aufklärung über spezifische Risiken ist der Vorwurf an den Anbieter einer Geldanlage, der diesem &#8211; hier der Deutschen Bank &#8211; teuer zu stehen kommt. Die Verluste des Kunden samt Nebenkosten sind zu erstatten.</strong></p>
<p>Beim gegenständlichen Produkt, <a href="http://www.anlegerschutz.tv/Deutsche-Bank-Harvest-Swap">Harvest Swap</a>, wurden schon vor einigen Jahren von Verbraucherschutzorganisationen und Rechtsanwälten Warnungen laut. Dieses Angebot entsprach in allen wesentlichen Punkten der Rechtsprechung des BGH, in welchen Fällen der Schaden &#8211; die Verluste &#8211; vom Anbieter zu ersetzen sind. Jeder ist frei, Risiken einzugehen. Dazu ist es aber nötig, diese Risiken genau abschätzen zu können. Verkaufsabsicht und Aufklärung sind aber immer zwei konträre Stoßrichtungen &#8211; der von den Gerichten bereits definierte Verhaltenskodex dabei ist dennoch einzuhalten.</p>
<h2>Kunde spekuliert gegen seine Bank</h2>
<p>Es handelt sich um eine komplexe Anlageform,  die letztlich so aufgebaut ist, dass der Kunde gegen seine Bank spekuliert. Im gegenständlichen Fall entstand dem Kunden dabei ein Schaden in der Höhe von 65.000 Euro. Der Beratungsvertrag war dem Landgericht Münster zufolge schuldhaft verletzt worden. Ohne diese Obliegenheits-Verletzung wäre es nicht so weit gekommen &#8211; sie war für den Schaden kausal. Solche Verhaltensweisen werden zumeist in einem Unterlassen gesetzt &#8211; ein aktives Tun, wie Lügen, ist dazu gar nicht erst notwendig. Hier unterließ es der Berater und Verkäufer der Deutschen Bank, den Interessenten über den aktuell negativen Marktwert des Produkts in der Höhe von rund 4 Prozent aufzuklären. Dabei hatte der Bundesgerichtshof bereits festgestellt, dass die Aufklärung im Sinne des Kunden zu erfolgen hat, nicht im Interesse der Bank. Ein negativer Marktwert beim Swap-Geschäft drückt einen schwerwiegenden Interessenskonflikt der Bank aus. Solche Interessenskollisionen sind offen zulegen &#8211; der Kunde müsste sich dennoch bewusst für das Produkt entscheiden, so der Vertrag ohne Mängel zustande kommen soll.</p>
<p>Die Bedeutung des negativen Marktwerts zum Zeitpunkt eines Geschäftsabschlusses ist für den Kunden negativ, während dieser für die Bank positiv ist. Damit ist dieser Umstand ein wesentlicher Bestandteil der Entscheidung für oder gegen eine Anlage. Der Konsument könnte erkennen, dass der Abschluss für die Bank gut, ihn selber hingegen schlecht wäre. Darüber hinaus liegen bei diesem Geschäft Zins- und Währungsrisiken vor, worüber gesondert aufzuklären ist. Diese dürfen ebenfalls nicht verharmlost werden.</p>
<p>Bei den meisten Anlegern in Harvest Swap ist von mangelhafter Beratung auszugehen. Die Verjährung tritt jedoch grundsätzlich drei Jahre nach dem Erwerb ein. Um diese Verjährung zu hemmen, sollten sich Betroffene rasch rechtskundigen Personen anvertrauen.</p>
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		<title>Im Kommen: Kreditkarten für Siebenjährige &#8211; ein brisantes Spielchen</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4380.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 03:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kredit & Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkarte]]></category>
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		<description><![CDATA[Anonym aufzutreten, bedeutet, die persönlichen Eigenschaften verstecken zu können. An sich sind diese einem Vertragspartner, dem es um seinen Absatz geht, egal. Doch oftmals wird vergessen, dass ohne Geschäftsfähigkeit erst gar kein rechtswirksamer Vertrag zustande kommen kann. Es kommt nicht häufig vor, dass ein zahlungskräftiger Kunde auch tatsächlich geschäftsunfähig sein ist. Dies kann im Alter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4455" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4380.htm/5417026496_af2e35ea48" rel="attachment wp-att-4455"><img class="size-medium wp-image-4455" title="5417026496_af2e35ea48" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/06/5417026496_af2e35ea48-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Kreditkarten, Internet und Siebenjährige: Traum oder Albtraum?-Quelle: flickr.com/mueritz</p>
</div>
<p><strong>Anonym aufzutreten, bedeutet, die persönlichen Eigenschaften verstecken zu können. An sich sind diese einem Vertragspartner, dem es um seinen Absatz geht, egal. Doch oftmals wird vergessen, dass ohne Geschäftsfähigkeit erst gar kein rechtswirksamer Vertrag zustande kommen kann.</strong></p>
<p>Es kommt nicht häufig vor, dass ein zahlungskräftiger Kunde auch tatsächlich geschäftsunfähig sein ist. Dies kann im Alter oder einer geistigen Beeinträchtigung liegen. Und wer im Internet den Leistungsaustausch anbietet, setzt damit ein gewisses Risiko in den Geschäftsverkehr &#8211; zumindest aber die Teilnahme geschäftsunfähiger Personen. Das Internet ist jedoch eine wichtige Basis für Geschäftsanbahnung &#8211; umso wichtiger ist es, das Risiko des Mitwirkens schwarzer Schafe so gering als möglich zu halten.</p>
<p>Immer wieder kritisiert und strikt zu unterbinden sind Praktiken, die bewusst auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten sind. Download-Abos von Handy-Bildern oder Klingeltönen, kostenpflichtige Gewinnspiele und andere für Erwachsene uninteressante Offerten locken unweigerlich Kids jeder Altersgruppe, die entsprechenden Klicks zu tätigen. Solche Klicks, denen üblicherweise eine Welle an Forderungen folgen und verunsicherte Konsumenten rasch Zahlungen leisten, um vermeintlich noch Schlimmeres abzuwenden.</p>
<p>Dabei wäre es ganz einfach, dem Spielchen ein Ende zu setzen &#8211; in dem man auf den Rechtsweg verweist und keine Zahlung leistet. Die Betreiber werden mit Gewissheit keine Klagen einreichen und das Säbelrasseln wird nach einigen Versuchen verebben. Leistet man der Zahlung allerdings Folge, ist damit zu rechnen, dass die persönlichen Daten in Pools landen, wo schon die nächsten Gauner in den Startlöchern scharren.</p>
<p><strong>Prepaid für Kids &#8211; der Vertrauensvorschuss für unseriöse Unternehmen</strong></p>
<p>Hat man bereits bezahlt, ist man mit einer Rückforderung auf sich gestellt. Neben der Beweislast für seine Angaben kommt eine Lawine an anderen Risiken auf den Betroffenen zu: Wo ist der, meist international tätige, Anbieter rechtlich greifbar? Hat er seinen Sitz in Staaten, welche keine entsprechenden Vereinbarungen mit Deutschland abgeschlossen haben, ist ohnehin kaum Rechtsverfolgung möglich. Hat dieser die ausreichenden Mitteln, um Schadenersatzforderungen und Verfahrenskosten eigentlich zu begleichen?Verhältnismäßig hohe Kosten und weiterer Ärger sind die Folge. Das tut man sich selten an &#8211; was weg ist, ist weg.</p>
<p>Visa und Mastercard haben die Kids schon für sich entdeckt: Über ein Girokonto kann die Karte aufgeladen werden. Für den Einsatz im Alltag, also bei direkten Einkäufen vor Ort, wären sie unnötig. Es könnte auch ganz einfach mit der Bankomat-Funktion oder in bar beglichen werden. Der besondere Reiz liegt jedoch im Online-Kauf , wo das Kind endlich aus all den Angeboten schöpfen kann . Im Internet eingesetzt ermöglicht sie, auch dort zu kaufen, wo Schutzgesetze für Jugendliche ihre Wirkung verlieren können. Angebliche Wunderpillen zur Gewichtsabnahme, besonders spektakulär anmutende Pornos, Videospiele und die bunte Palette an Sinn und Unsinn für Erwachsene scheint plötzlich erreichbar.</p>
<p>Die Justizminsterin, Dr. Beate Merk, ist über Kreditkarten für Kinder empört, so <a href="http://www.focus.de/finanzen/banken/kreditkarten/finanzbranche-auf-kundensuche-neue-kreditkarten-falle-fuer-kids_aid_743761.html">Focus Online</a>. Es wäre nicht notwendig, Kinder ab sieben Jahren im Umgang mit Kreditkarten einzuschulen. Der positive Lerneffekt sei dabei gering und es bieten sich allerhand andere, bessere Alternativen. Markus Feck von der Verbraucherschutzzentrale NRW sind überdies Fälle bekannt, wo es auch zu Kontoüberziehungen kommen konnte.</p>
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		<title>Wie werden Konsumenten am häufigsten geneppt? Die zahlreichsten Tricks vom Supermarkt &amp; Co</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4411.htm</link>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2012 10:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Psycho-Tricks im Supermarkt und der Werbung generell gibt es bekanntlich viele. Dabei geht man von einem Konsumverhalten der Masse aus : Sind die Konsumenten tatsächlich so leicht manipulierbar, wie es die Wirtschaftspsychologie zu wissen vorgibt? Die häufigsten Tricks 1. Kopfrechnen und Vergleichen Dank der Europäischen Union ist es zumindest Schluss mit Dividieren und Multiplizieren, während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4419" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4411.htm/martinroell" rel="attachment wp-att-4419"><img class="size-medium wp-image-4419" title="martinroell" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/05/martinroell-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Beeinflussung der Kaufentscheidungen - hilfreich oder absurd? Quelle: flickr.com / martinroell</p>
</div>
<p><strong>Psycho-Tricks im Supermarkt und der Werbung generell gibt es bekanntlich viele. Dabei geht man von einem Konsumverhalten der Masse aus : Sind die Konsumenten tatsächlich so leicht manipulierbar, wie es die Wirtschaftspsychologie zu wissen vorgibt?</strong></p>
<h2>Die häufigsten Tricks</h2>
<p><strong>1. Kopfrechnen und Vergleichen</strong></p>
<p>Dank der Europäischen Union ist es zumindest Schluss mit Dividieren und Multiplizieren, während man die einzelnen, konkurrierenden Produkte gegeneinander abzuwägen versucht und vielleicht auch noch währenddessen gar Nährwerte in die Entscheidung mit einbeziehen möchte. Denn dank ihrer verbindlichen Vorgaben ist mittlerweile verpflichtend der Preis je Masseinheit anzugeben.</p>
<p>Vorher handelte es sich um eine Unmöglichkeit, die Preise direkt zu vergleichen, wenn nicht zufällig derselbe Inhalt bei den Produkten vorhanden, man Meister im Kopfrechnen ist oder einen Taschenrechner parat hielt. Heute gilt jedenfalls: Die Preise pro Masseinheit gegenüberstellen und den Endpreis dabei ignorieren &#8211; nur so erkennt man den wahren Unterschied. Dieser ist immer unauffälliger angebracht, als andere Kennzeichnungen.</p>
<p><strong>2. Rechts der Gangrichtung und in durchschnittliche Augenhöhe: Käufliche Bestplatzierung</strong></p>
<p>Laut Wirtschaftspsychologen wäre unsere Aufmerksamkeit in eigener Augenhöhe am stärksten. Bis zu einem gewissen Grad ist es gewiss richtig, nur sollte das wohl nicht überschätzt werden. Außerdem geht der Handel davon aus, dass man rechts noch rascher zugreift &#8211; dies deshalb, weil die meisten Menschen Rechtshändler sind, so der Blog &#8220;My Skills &#8211; Kommunikation im Business&#8221; von<a href="http://blog.my-skills.com/2008/01/04/die-psychologischen-tricks-der-werbung.html"> gentineX</a>. Die Hersteller lassen es sich etwas kosten, rechts und in Augenhöhe platziert zu werden. Greifen wir wirklich eher dort zu, wo es einfacher scheint oder betrachten wir alle Produkte als gleichwertig?</p>
<p><strong>3. Reziprozität</strong></p>
<p>Wer Entgegenkommen verspürt, fühlt sich auch zur Gegenleistung verpflichtet: Ein humaner Wesenszug, auf den manche Verkaufsstrategien aufbauen &#8211; die allerdings nicht darauf aufbauen, jemand tatsächlich etwas Gutes zu tun, sondern ganz bewusst auf den Erhalt einer Gegenleistung abzielen. Zu erwähnen sind dabei die verpönten &#8220;Verkaufsausflüge&#8221;, vorwiegend mit Personen solcher Zielgruppen, die üblicherweise auf Zerstreuung im Tagesablauf positiv reagieren, wie etwa Pensionisten. Aber auch die heute umfassend ausgestalteten &#8220;Mitgliedschaften&#8221; bei Konzernen gehen in dieselbe Richtung.</p>
<p><strong>4. Knappheit</strong></p>
<p>&#8220;Angebot gültig bis 30.06.2012!&#8221; &#8211; Zusätze dieser Natur geben vermutlich wirklich oft den letzten Anstoß zum definitiven Kauf. Denn Knappheit erzeugt das Gefühl, jetzt etwas Besonderes erwerben zu können &#8211; ein Schnäppchen, ein besseres Angebot als danach, was im Einzelfall auch durchaus zutreffen kann.</p>
<p><strong>5. Sozial Bewährtes</strong></p>
<p>Darin liegt die wohl größte Macht der Marke: Das meistverkaufte Produkt, der Bestseller in seiner Gruppe, der am meisten downgeloadete Song, der erfolgreichste Erzeuger indiziert beim Käufer das Vorliegen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Auch dann, wenn es sich vielleicht um nichts anderes als heiße Luft handelt und eventuell der unbekannte Newcomer mit einem viel besseren Qualitätsfaktor trumpfen könnte &#8211; dieser bleibt allzu oft unerkannt und verkümmert unbeachtet.</p>
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		<title>50 Wochenstunden Arbeit für Geringverdiener: sozialpolitisches Problem für alle Deutschen</title>
		<link>http://finanzmagazin.net/artikel/4385.htm</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 12:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Börse]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW, zufolge kommen die deutschen Geringverdiener nur dann über die Runden, wenn sie zusätzliche Stunden schieben &#8211; und das nicht wenige. Jene, die mitsamt einem Fulltime-Job es kaum schaffen, ihre Existenz und die der Familie zu sichern, arbeiten 50 Stunden pro Woche. In Summe trifft das ein Viertel aller Geringverdiener. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div id="attachment_4400" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px">
	<a href="http://finanzmagazin.net/artikel/4385.htm/christian-heindel" rel="attachment wp-att-4400"><img class="size-medium wp-image-4400" title="christian heindel" src="http://finanzmagazin.net/wp-content/uploads/2012/05/christian-heindel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Viel Arbeit, wenig Brot: Auch Bäcker zählen oft zu den Geringverdienern - Quelle: flickr.com/Christian Heindel</p>
</div>
<p>Dem <a href="http://www.diw.de/deutsch">Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung</a>, DIW, zufolge kommen die deutschen Geringverdiener nur dann über die Runden, wenn sie zusätzliche Stunden schieben &#8211; und das nicht wenige. Jene, die mitsamt einem Fulltime-Job es kaum schaffen, ihre Existenz und die der Familie zu sichern, arbeiten 50 Stunden pro Woche. In Summe trifft das ein Viertel aller Geringverdiener.</p>
<p>Wer nun denkt, dies träfe nur sie und ihre Angehörigen selber, irrt. Denn sozialpolitische Schieflagen sind letztlich von der Allgemeinheit zu tragen, so auch <a href="http://derstandard.at/1336697529838/Deutschland-Geringverdiener-arbeiten-oft-50-Stunden-und-mehr">DerStandard</a>. Denn die Betroffenen leiden auch gesundheitlich unter ihrem Dilemma und belasten faktisch die Kassen und diverse andere Töpfe. Diese werden wiederum von den Steuergeldern gefüllt.</p>
<h2><strong>Die Definition des deutschen Geringverdieners</strong></h2>
<p>Wer im unteren Einkommensdrittel liegt, gilt hierzulande als Geringverdiener. Der aktuelle Betrag ist derzeit bei 9,26 Euro angesiedelt. Der Bezug dieses Betrages &#8211; und alles darunter &#8211; definiert den Empfänger als Geringverdiener. Nach dem DIW waren es im Jahr 2010 beinahe 900.000 Deutsche, die regelmäßig 50 Wochenstunden leisten. Die längsten Arbeitszeiten haben vorwiegend um Beschäftigte im Gastgewerbe, Kraftfahrern und Lagerarbeiter. Dieselbe Leistung wird perplexer Weise erst wieder bei den Beziehern der höchsten Einkommen beobachtet &#8211; also ebenfalls    solche beschäftigten, die im Ausmaß von Vollzeit tätig sind, aber dagegen zu den Gutverdienern gehören. Laut Arbeitsgesetz darf die Stundenanzahl weder im unteren, noch im oberen Bereich, mehr als 48 Stunden ausmachen. Durchschnittlich kommen sie auf 45 Wochenstunden und liegen mit zwei Stunden vorne im Vergleich zu Normalverdienern.</p>
<h2>22 Prozent aller Deutschen sind betroffen</h2>
<p>Mit 22 Prozent sind es ein Viertel des Volkes, welche vom Niedriglohn leben. Dass diese nur einen Pflichtschulabschluss haben, ist allerdings ein Trugschluss: mehr als die Hälfte üben einen Lehrberuf aus. Gerade Bäcker, Friseure, Arzthelfer, Pflegepersonal und Mitarbeiter im Gastgewerbe sind es, deren Leistung am geringsten vergütet wird.</p>
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