Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die für ihre besondere Energie-Effizienz bekannt sind, sollen künftig noch stärker gefördert werden. Die Bundesregierung beabsichtigt eine Erhöhung des Zuschusses in der Höhe von 0,1 Cent pro Kilowattstunde für bestimmte neue Anlagen – für andere noch mehr. Ziel ist der Ausbau der dezentralen Energieversorgung. Bis 2020 sollen laut “FOCUS” 25 Prozent der Gesamtenergie auf diese Weise gewonnen werden. Hausbesitzer können sogar im Vorhinein kassieren.
Noch höher sollen die Subventionen für solche Anlagen sein, die dem Emissionshandel unterliegen – diese würden um 0,2 Cent mehr, insgesamt also pro Kw/h 0,5 Cent – erhalten. Am 10. Mai 2012 findet die Abstimmung über die Novellierung im Bundestag statt. Aber nicht nur Neuanlagen, sondern auch das Nachrüsten älterer Modelle soll angetrieben werden. Diejenigen Immobilienbesitzer, welche im Keller ihre eigenes Blockheizkraftwerk haben, werden mit dieser Änderung des Gesetzes die Möglichkeit erhalten, ihre Förderung auf Jahre im Voraus zu erhalten, kündigte Klaus Breil von der FDP-Fraktion an. Er erwartet durch diese Maßnahme den Einsatz vieler neuer Kleinanlagen mit bis zu maximal zwei Kilowatt-Leistungen.
Einsparung von Primärenergie – Verringerung des CO2-Ausstoßes
Kraft-Wärme-Kopplung ist jene Technologie, die bei der Umwandlung von Brennstoffen thermische und elektrische Energie produziert. Durch die gemeinsame Nutzung elektrischer Energie und Wärme lässt sich ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielen. Das gewonnene Produkt kann entweder in der elektrischen Energie, dem Strom, oder in der Gewinnung von Gas liegen. Die Primärenergie wird gespart und CO2-Belastungen können verringert werden. Daher wird diese Form der Energiegewinnung nicht nur in Deutschland staatlich stark gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle informiert online über die jeweils aktuellen Förder-Voraussetzungen, das Procedere der Antragstellung, nähere Informationen über die Anlagen an sich und selbstverständlich umgehend die Details der Novellierung, sobald sie umgesetzt wurde. Außerdem kann man online das Magazin “Energie aktuell” beziehen und sich immer am neuesten Stand zum Thema Energie halten.

