Herbert Rische, seines Zeichens Präsident der Deutschen Rentenversicherung, hat verlauten lassen das er die günstige Gelegenheit sieht um ein evidente Reduktion des Beitrags zur Rentenversicherung in Aussicht zu stellen.
Die Bundesregierung hatte im Vorfeld eine Senkung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben für die Rentenversicherung in Aussicht gestellt. Das Ministerium für Arbeit sprach vor vier Wochen von einem avisierten Beitragssatz in Höhe von 19,8 Prozent schloss ab gleichzeitig keine stärkere Reduktion des Beitragssatzes aus.
Wenn die Konjunktur auf Hochtouren läuft und die erhöhten Steuereinnahmen deutliche Zahlungszuwächse in die Deutsche Rentenversicherung bewirken, was durch wieder erstärkte deutsche Exportwirtschaft der Fall ist, greifen sowieso gesetzliche Regelungen die Beitragssenkungen vorsehen.
Der Beitrag muss, aufgrund der Gesetzgebung, gesenkt werden wenn die Rücklagen der Rentenversicherung 1,5 Monatsausgaben selbiger übersteigen. Bereits 2011 wuchsen die Rücklagen der Rentenversicherung auf über eine Monatsausgabe. Aufgrund dieser langfristigen Entwicklung zeichnet sich ein Beitragssatz von 19,2 Prozent ab. Stand momentan betragen die Rücklagen der Rentenversicherung den Worten Herbert Risches nach 18,9 Milliarden Euro. Das entspricht ca. 1,1 der monatlichen Ausgaben.

